Mittwoch, 28. Februar 2018

Sparfuchsprojekt: Monat 2# - Mehr Geld verdienen

Wozu ist Geld gut, wenn wir damit nicht unser Leben und die Welt verbessern können?
Elisabeth Taylor 
Wieso und weshalb ich mit diesem Projekt angefangen habe, erklärte ich ja bereits im ersten Post. Dieses Mal soll es aber nicht um Einsparungen gehen, sondern darum Geld dazu zu verdienen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht immer leicht ist, neben einem Vollzeitjob auch noch einen Nebenjob zu beginnen. Aber muss dass wirklich der erste Schritt sein?

1. Gehaltserhöhung 

Ich gebe zu, in meinem Freundeskreis wird immer wieder erstaunt reagiert, wenn ich sage das ich regelmässig nach einer Gehaltserhöhung frage. Aber warum?
Gerade wenn man in einem Mindestlohn Job feststeckt, sollte man die Chance nutzen einfach mal zu fragen. Was soll schon groß passieren?
Weniger wird man dadurch auf keinen Fall verdienen, dafür hat man aber die Möglichkeit regelmässig mehr Geld auf dem Konto zu haben. Also warum nicht. Wer nicht fragt, ist selbst Schuld. Ich habe gerade erst eine kleine aber feine Erhöhung bekommen. Und dass, obwohl ich noch nicht allzu lange im Unternehmen bin. Dennoch habe ich im letzten Monat nochmal nachgefragt, es hat thematisch einfach gepasst. Denn nun arbeite ich 35 Stunden die Woche. Und habe quasi gleich noch etwas mehr Geld dazu bekommen. 
Ihr seht also: Es klappt. Nicht immer, aber öfter als man denkt.

2. Nebenjobs

In meinem Fall reicht aber auch die Erhöhung noch nicht für das gewünschte Ergebnis. Es ist ja doch relativ viel, was ich zusammen sparen möchte. Dennoch ist es gar nicht so einfach, einen guten Nebenjob zu finden. Immerhin braucht man ja auch noch so etwas wie Freizeit. Darum wäre ICH dankbar gewesen, wenn mir jemand erklärt hätte welche Jobs sich tatsächlich lohnen und welche eher ein Tropfen auf den heißen Stein sind. Darum dürft ihr nun von meinen schlechten Erfahrungen profitieren.

Der Klassiker - Kellnern

Kellnern hat den unschlagbaren Vorteil des Trinkgeldes. Macht man seinen Job gut und gerne, merken das die Kunden und es lohnt sich auf jeden Fall. Darum kellnere ich auch immer mal wieder. Dennoch ist dieser Nebenjob mit Vorsicht zu genießen. Zum einen ist Anzahl der Schwarzarbeitenden noch immer ziemlich hoch. Natürlich klingt es erstmal unheimlich verlockend, Geld bar auf die Hand zu bekommen.
Blöd ist es nur, wenn ihr Euch doch mal verletzt und niemand für die Versicherung zuständig ist. Ebenfalls ein negativer Punkt: Die Bezahlung. Je nach Betrieb sieht es da teilweise recht finster aus. Ich habe schon mal 5 Monate auf mein Gehalt warten müssen, bei einem anderen Betrieb musste ich mein Geld sogar einklagen. Von schlechten hygienischen Bedingungen mal ganz zu schweigen.
Also schaut bei diesen Jobs BITTE sehr genau hin, bevor ihr anfangt.

Für Frühaufsteher - Inventur

Inventurhelfer ist nicht gerade ein Luxusjob. 
Natürlich kann man sich auf einen Samstagmorgen besseres vorstellen als um 6 Uhr anzufangen. Dennoch finde ich dieses Job nicht halb so schlimm wie er oft dargestellt wird. Allerdings lohnt es sich als "einziger" Nebenjob kaum. Die meisten Betriebe zahlen nicht gerade super gut, und die Einsätze sind nur einmal im Quartal. 
Dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass gerade Studenten die sehr eingespannt sind, hier eine gute Möglichkeit finden wenigstens ein paar Groschen dazu zu verdienen. 

Für mehr Fahrpraxis - Pizzafahrer

Im Prinzip ist es hier genauso wie beim Kellnern, nur mit weniger Trinkgeld und mehr Treppen. Definitiv nichts für Menschen, die ungern Auto fahren. (sprich für mich)
Ein weiterer Nachteil - wird einem erstmal klar, wie die hygienischen Bedingungen tatsächlich sind, bestellt man später selbst kaum noch. 

Für Hippe - Bloggen

Wozu sich etwas anderes suchen, wenn man doch einen Blog hat?
Man könnte doch einfach jede Kooperation annehmen die einen angeboten wird?
Kann man natürlich. Man könnte auch extra einen Produkttester Blog eröffnen. Reich wird man aber damit nicht. Meist produziert man nur mehr Müll und hängt noch öfter vor dem PC. Auch wenn viele es anders sehen: Bloggen ist nichts mit dem man mal eben schnell Geld verdienen kann. 

3. Einfach mal aussortieren 

Mein dritter Rat ist ebenfalls nichts unglaublich neues. 
Aus alten Sachen Geld machen. Wenn man mal ehrlich is,t benutzt man 50% der Dinge im Haushalt entweder gar nicht oder nur sehr selten. Gerade bei Klamotten, Büchern und Filmen neigt man dazu, mehr zu besitzen als man tatsächlich braucht. 
Mein radikales Aussortieren konnte einiges an Kleingeld in die Umzugskasse spülen. Dabei ist von Ebay, über Booklooker bis hin zu Rebuy alles dabei. Falls Interesse daran besteht, würde ich eine genaue Auflistung der Vor- und Nachteile der verschiedensten Portale vornehmen. 

Die Frage zum Ende ist natürlich, habe ich mein Sparziel für Februar erreicht?

100 Euro - Gehaltserhöhung 
20 Euro - Nebenjob 
50 Euro - Verkäufe 
-------------------------
170 Euro 

Mein eigentliches Ziel habe ich also aktuell noch nicht erreichen können, allerdings konnte ich von meinem Gehalt auch noch nicht das einsparen, was ich gern wollte. Dafür bin ich bei allen Rechnungen auf Stand. Der Jahresanfang ist eben immer etwas schwierig, zumindest für mich. 

Mit dem Ergebnis bin ich dennoch schon recht zufrieden. Mal schauen wie es im nächsten Monat läuft. Was sind Eure absoluten Lieblingsnebenjobs und wo verkauft Ihr alte Dinge, die Ihr nicht mehr braucht?






Kommentare:

  1. Ich habe früher mal versucht zu kellnern, aber das ging irgendwie nach hinten los :D Ich habe immer Nachhilfe gegeben, das war super.
    Liebe Grüße, Mona

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    1. Kellnern ist auch wirklich nicht für jeden etwas. Nachhilfe habe ich auch mal gegeben - allerdings suchen die meisten Stellen bei uns gezielt nach Studenten. :)

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