Freitag, 23. Februar 2018

Justine privat - 10 Facts about me


Man muss sich ja erst mal etwas besser kennenlernen, darum dachte ich wir machen heute mal einen kleinen Exkurs in meinem Leben. Den Schnelldurchlauf quasi. Damit Ihr auch wisst, wessen Leben ihr Euch hier so zu Gemüte führt. 

1. Ich kann Spinnen nicht leiden

Wenn ich ehrlich bin, kann man sogar sagen: Ich habe Panik, sobald ich auch nur Spinnenweben sehe. In einem meiner Dauer-Albträume schlage ich wie wild um mich, um die Spinnen davon abzuhalten, in meine Nase zu kriechen. Klingt komisch?
Nur solange bis ich Dich morgens um 3 Uhr panisch wecke, weil ich denke dass ich eine Spinne gesehen habe. 

2. Ich habe aufgehört Fleisch zu essen, weil mir davon schlecht wurde

Natürlich könnte ich hier eine rührende Geschichte erzählen, wie ich Dokus sah und mir Gedanken macht. Aber eigentlich fing es damit an, dass mir irgendwann von dem Geruch so übel wurde, dass ich den Gedanken dieses Zeug in den Mund zu nehmen nicht mehr ertrug. 
Ich hatte vorher bereits einige Phasen des "Ich werde jetzt vegetarisch" hinter mir, habe aber den Absprung nie so ganz geschafft. Inzwischen frage ich mich, warum es so lange gedauert hat. Offenbar hat mein Körper mir die Entscheidung dann einfach gemacht. 

3. Ich bin ein Workaholic

Tatsächlich gab es kaum eine Phase in meinem Leben, in der ich nur einen Job hatte. 
Ich habe gern viel zu tun. Ich liebe es, produktiv zu sein. Ich nerve meinen Freundeskreis, mit meinen immer engen Terminplan. 
Vor knapp zwei Jahren wollte ich mich "nur" auf mein Abi konzentrieren. Das hielt genau drei Monate. Ich bekomme die Krise, wenn ich mehr als 2 Tage lang nichts tue. Urlaub bedeutet für mich endlich Dinge zu machen die liegen blieben und mit einem Strandurlaub kann ich absolut nichts anfangen. 

4. Ich wollte immer Psychologie studieren

In Teeny Jahren war ich süchtig nach True Crime Geschichten. Mich hat alles fasziniert, das mit Serienmorden oder Täter-Opfer Profilen zu tun hat. Mein absoluter Traum war es als Profilerin fürs FBI, CIA oder WTF zu arbeiten. 
Das daraus nie etwas wurde, liegt wohl auch dran, dass ich Faszination für das Böse zwar nie verloren habe, aber sie dennoch weniger geworden ist. Inzwischen möchte ich Menschen lieber helfen, statt nur zu verstehen, was in ihrem Gehirn schief gelaufen ist. Dennoch hänge ich dem Traum der knallharten forensischen Psychologin noch immer nach. 


5. Ich war Jahre lang Rothaarig

Für alle, die mich nur mit blauen Haaren kennen, ist es immer seltsam, wenn sie alte Bilder sehen. Auf den meisten habe ich verschiedene Töne von Rot auf dem Kopf. Eine Zeit lang war mein Haupt auch schwarz. Inzwischen habe ich so ziemlich alle Farben durch, lande aber dennoch immer wieder bei Blau. 

6.  Ich bin die Witzige

Kennt Ihr diese Freundinnen Paare?
Die eine ist die Schöne, die andere die Lustige. Der Kumpeltyp. Die, die auch Bier trinkt und dreckige Witze erzählt. Die, mit der die Jungs feiern aber nicht ausgehen. 
Jahre lang war ich dieses Mädchen. 
Daran hat sich inzwischen einiges geändert, ich bin zwar immer noch unheimlich witzig, aber ich sehe mein Aussehen nicht mehr als ein großes Drama. Ich sehe eben aus wie ich. Ich habe mich auch von dieses toxischen Paar-Freundschaften gelöst. Es tut einem nicht gut, sich gegenseitig nur durch Neid und Missgunst zu motivieren. 

7. Mein erstes Tattoo entstand auf dem Kiez

Meine Ausbildung habe ich in Hamburg gemacht - da wundert es also nicht, dass ich irgendwann auf die glorreiche Idee kam, mich mitten auf dem Kiez tätowieren zu lassen. 
Eigentlich waren wir sogar zu viert. Vier verrückte Mädels, die unbedingt etwas Dummes machen wollten. Daraus entstand ein Glücksklee mit nur drei Blättern, ein Zungenpiercing und ein Stern auf meiner Hüfte, der mir heute etwas peinlich ist. Obwohl es als Kind der 90er fast schon zum guten Ton gehört, irgendwo auf dem Körper einen Stern zu haben.


8. Ich kann Schmatzgeräusche nicht ab

Ich habe so einige Ticks, aber einer der meinen Alltag tatsächlich beeinflusst sind die Geräusche beim Essen. Es ekelt mich ungemein zu hören, wie jemand anderes kaut oder schluckt - oder im schlimmsten Fall, schmatzt. 
Das sorgt dafür, dass wir beim Essen in 90 % der Fälle eine Serie gucken. 
Auf extra laut. Denn wenn nicht, muss ich mit dem futtern warten, bis ich allein bin.

9. Ich höre nur auf einem Ohr

Seit ich denken kann, ist mein linkes Ohr taub. 
Früher dachten meine Eltern, ich würde sie ignorieren, dabei habe ich es einfach nicht mitbekommen, wenn jemand von der falschen Seite etwas gesagt hat. Meine Taubheit hat zur Folge, das ich es hasse zu telefonieren, weil es für mich unglaublich anstrengend ist, die verzerrte Stimme aus den Umgebungsgeräuschen zu isolieren. 
Ebenfalls ein Manko: mein Gleichgewichtssinn. Mich beim Yoga zu beobachten ist ziemlich witzig. Dennoch würde ich es wohl nicht ändern, selbst wenn ich es könnte. Mir gefällt es, das ich Kopfhörer benutzen, kann, wenn nur eine Seite geht und auch das ich mich nur auf mein gesundes Ohr legen muss, um in Ruhe einschlafen zu können.


Hunde waren schon immer ein Teil meines Leben und ich will diesen Punkt nie wieder ändern. Cosma ist für mich viel mehr, als nur ein "Haustier". Sie ist meine Familie, meine Freundin, mein Anker, mein Herz. Einfach alles. 
Lieber esse ich wochenlang nur Reis und Bohnen, als dass sie auf ihr geliebtes Schweinchen verzichten muss oder Futter bekommt, dass sie nicht mag. Außerdem richte ich meine gesamte Freizeit nach der Hundedame aus. Für einige Menschen mag es eine Strafe sein, jede Party kurz nach 12 Uhr zu verlassen - für mich bedeutet dass nur, endlich nach Hause zu meiner Hundedame zu kommen. 

Habt Ihr auch seltsame Angewohnheiten und Ticks?

Kommentare:

  1. Gibt viele Leute, die Schmatzen beim Essen nicht ausstehen können. Mir ist das einerlei, ob einer Geräusche macht beim Futtern, solange es nicht alles übertönt, ABER wenn Leute schmatzen, die gerade nicht beim Essen sind, finde ich das grässlich, besonders wenn man schlafen will.

    Gruß vons Schaf

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    1. Das kann ich sehr gut verstehen, auch das würde mich wahnsinnig machen. Ich kann dieses Geräusch einfach nicht ab.

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  2. Ich hab zu viele für einen Kommentar. :-) Beim Stichwort "Essen" fählt mir bspw. ein: Ich esse nur mit kleinem Löffel und kleiner Gabel (und Messer müssen stumpf sein). Meine Musen wissen das zu schätzen, aber anderswo auswärts ist das tatsächlich manchmal eine Qual.
    Mein Arbeitskollege hört übrigens auch nur auf einen Ohr. Er hat vor Kurzem ein "Mikrofon-Gadget" auf der anderen Seite (wo er nicht hört), dass das Gehörte von (bei ihm) links auf rechts weitergibt. Ich fand das zwar seltsam, aber ich merkte schnell, dass er sich darüber sehr freute nach so vielen Jahren des "Einseitighören" - und da freute ich mich dann für und mit ihm. Ich glaube, dieses kleine Stück Technik hinter seinem Ohr hat seine Lebensqualität und sein Lebensgefühl unglaublich verändert.

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  3. Kann ich mir vorstellen - für mich würde das zumindest aktuell nicht in Frage kommen. Das war mich tatsächlich sehr stört sind so Dinge wie Druckausgleich im Flugzeug. Da habe ich immer ziemliche Probleme mit. :D Das mit dem Essen finde ich ziemlich sympathisch. Schön, dass ich nicht die Einzige mit schrägen Macken bin.

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  4. Den Punkt mit der Hundemama verstehe ich durch und durch. Für mich sind meine Vierbeiner auch soviel mehr als Haustiere, es sind Familienmitglieder, verwandte Seelen und mein Ein und Alles, da investiere ich liebend gerne Zeit, Geld und "persönliche Freiheiten" so lange es meinen Lieblingen gut geht :)
    Liebe Grüße, Mona

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    1. Ich glaube, man wird auch einfach zur Hundemama geboren - oder eben nicht. Was dazwischen gibt es nur sehr selten :D

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