Dienstag, 2. Januar 2018

Buch des Monats: Mary Shelley - Frankenstein


*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zugeschickt! Vielen Dank!

Kurz Infos:
Titel: Frankenstein
Autor/en: Mary Shelley
Preis: 22,00 


ISBN: 3717523708 
EAN: 9783717523703 
oder Der moderne Prometheus. Roman. 
Übersetzt von Alexander Pechmann 
Manesse Verlag 
2. Oktober 2017 - gebunden - 460 Seiten
"Eine der großen moralischen Erzählungen der europäischen Literatur." 
(Jürgen Kaube, Frankfurter Allgemeine Zeitung) 

Die Faszination des Frankenstein-Mythos ist bis heute ungebrochen. Mary Shelleys spannendes Meisterwerk lotet die Grenzen unserer Fantasie aus und erweckt einen ewigen Traum zum Leben: den Traum von der Erschaffung eines menschenähnlichen Wesens. Nach Jahren des Experimentierens ist es dem ehrgeizigen Forscher Victor Frankenstein gelungen, aus toter Materie einen künstlichen Menschen zu erschaffen. Doch das Ergebnis seiner alchemistischen Versuche erschüttert ihn bis ins Mark. Entsetzt überlässt er das Wesen seinem Schicksal. Dessen verzweifelte Suche nach Nähe und Akzeptanz endet in Chaos und Verwüstung. Als das Wesen nach und nach Rache an Frankensteins Familie nimmt, beschließt dieser, seine Kreatur zu jagen und zu töten... Das Erstlingswerk einer 19-Jährigen entstand als Gruselgeschichte zum Vorlesen im Freundeskreis. Der jungen Mary Shelley gelang einer der berühmtesten Romane der Weltliteratur, der seit nunmehr 200 Jahren und auch heute noch gültige Fragen zur Verantwortung des Menschen über seine Schöpfung stellt. Zum Jubiläumsjahr veröffentlichen wir eine Übersetzung der Urfassung von 1818.
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Meine Meinung:

Ein neues Jahr hat begonnen und ich mache gleich mit meinen guten Vorsätzen weiter. In diesem Jahr möchte ich gerne Bücher von Autorinnen vorstellen, die mir besonders gut gefallen haben. Dabei kann es von Klassikern, über Sachbücher bis hin zu Indie-Autoren so ziemlich alles geben. 
Heute beginnen wir mit einem absoluten Klassiker, den viele kennen aber die wenigsten gelesen haben: Frankenstein. 
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass auch ich mich lange um dieses Buch herum gedrückt habe. Klassiker haben den Ruf sich schwer zu lesen. Diesen Eindruck konnte ich hier allerdings so gar nicht bestätigen. Mary Shelley kann einfach schreiben. 
Man ist sofort in der Geschichte und fiebert sofort mit, obwohl eigentlich jeder den Ausgang des Buches kennt. Dennoch werden Hardcore Horrorfans wohl enttäuscht werden - in den klassischen Gruselgeschichten geht es um mehr, als das reine Blutvergießen. 
Dieser Roman ist so Zeit los, weil er den Schrecken der Wissenschaft mit unseren Urängsten verbindet. Es ist die Geschichte eines überheblichen Mannes, der künstlich einen Menschen erschafft, und danach die Konsequenzen tragen muss. Nach inzwischen 200 Jahren ist dieses Thema so aktuell wir nie. Mary Shelley war nicht nur ihrer Zeit voraus, sondern ist es noch immer. 
Das gesamte Konstrukt des Buches ist eher philosophisch, es behandelt die immer wiederkehrende Frage, ob der Mensch in seinem Handeln nicht zu weit geht. 
Unglaublich schön, erschreckend und voller Herzschmerz aus den verschiedensten Gründen. Für mich ein absolutes Muss in meinem Bücherregal. 




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