Mittwoch, 13. Dezember 2017

5 faire Geschenkideen

Inzwischen ist es wieder so weit - alle rasten aus und prügeln sich in den Innenstädten um die schönsten Geschenke. Da es für mich und meine Liebsten allerdings herzlich wenig in den herkömmlichen Läden gibt, kann ich mich entspannen. 
Ja, ich gebe es zu: Ich bin eine von denen, die ihre Weihnachtsgeschenke schon übers Jahr verteilt einkaufen oder sich zumindest Notizen machen. Doch heute geht es nicht um die Planung, sondern um die Ideen im Allgemeinen. 
Ich bin mir fast sicher, dass nicht nur ich in einem moralischen Dilemma stecke. Weihnachten ist das Fest des Konsums, ich selbst möchte genau gegen diesen Überkonsum etwas tun. Wie mache ich das also, ohne dass alle um mich herum nur "Öko" Geschenke bekommen?
Ihr werdet es erfahren ...



1. Menstruartionstassen 

Ich bin ein Fan von Dingen, die man oder in diesem Fall Frau, braucht. Nichts ist für mich selbst schlimmer, als Dinge zu bekommen, die dann vor sich hinstehen, ohne Beachtung zu finden. Weil ich außerdem auch ein großer Freund von Nachhaltigkeit bin, habe ich mir angewöhnt all meinen Freundinnen, die noch keine Tasse benutzt haben, eine zu schenken.
Dabei ist es egal ob Weihnachten, Ostern oder zum Geburtstag. 
Viele scheuen sich davor, den Tassen eine Chance zu geben. Immerhin kosten die guten Modelle auch etwas mehr, als eine 100er-Packung Tampons. Natürlich "traut" sich das nicht jeder. Doch bisher kamen die kleinen bunten Tassen als Geschenk immer bestens an!

Eine tolle Auswahl an Tassen findet Ihr hier: http://www.erdbeerwoche.com/

2. Fotos sind der Klassiker 

Ja, okay. Fotos und Co. sind nicht gerade ein originelles Geschenk. 
Aber manchmal bieten sie sich einfach an. In unserem Fall waren die Bilder vom Abiball ein super Anlass. Gerade für Eltern oder als Paargeschenk kann man hier eigentlich wenig falsch machen. 
Was ich persönlich noch schöner finde: Oldschool Fotobücher. 
Alle paar Jahre schenke ich ein selbst gemachtes Fotobuch an eine meiner Freundinnen. Urlaube, Partynächte, Kinobesuche - einfach alles, was in irgendeiner Form dokumentiert wurde. Dafür sammle ich dann auch Dinge wie Eintrittskarten, gepresste Blätter oder geklautes Lametta. Viel persönlicher kann man ein Geschenk eigentlich nicht machen.

3. Gebrauchte / Vintage Mode

Mode ist super. 
Doch wirklich. Auch wenn die Art, wie diese hergestellt wird, wirklich furchtbar ist, kann man nicht leugnen, dass es unheimlich Spaß macht. Ich liebe Klamotten - mein Freund auch. Das sorgt dafür, dass wir stundenlang nach gewissen Stücken suchen. 
Leider gibt es teilweise Mode, die neu für uns nicht infrage kommt. Zum einen, weil sie nicht vegan ist (z. B. Leder) oder weil sie nicht fair produziert wurde. Bei gewissen Stücken kann man jedoch genau das übergehen, in dem man gebrauchte Mode kauft. 
Ein Blick auf z. Bsp. Ebay Kleinanzeigen zeigt deutlich, wie nagelneue Fehlkäufe auf neue Besitzer warten. Super für den Geldbeutel und natürlich auch für die Umwelt. Wenn der Beschenkte sich dann auch noch freut, hat man alles richtig gemacht.

4. Bücher sind der Shit

Bei diesem Punkt kann ich förmlich sehen, wie alle, die mich persönlich kennen, mit den Augen rollen. Klar, eine Leseratte wie ich steht eben auf Bücher. Darum verschenke ich zu Festen auch oft welche. Hier umgeht sich fast jedes moralisches Dilemma und mit etwas Glück, weiß man auch genau, was die Person gerne mag. Ich habe immer eine kleine Liste an Bücher, die mir selbst entweder so gut gefallen, dass ich sie gerne pushen möchte oder aber die Themen haben, von denen ich weiß, dass meine Freunde und Familie sie mögen würden. Bisher lag ich nur selten falsch. Also überlegt doch einfach mal, wer mal wieder mit einer Tasse Tee und einem guten Buch entspannen sollte.

5. Hilfe schenken

Ich glaube, jeder hat diese Menschen um sich herum, die scheinbar schon alles haben. Gerade, wenn diese auch noch Tierfreunde sind, sollte man sich überlegen, ob man in ihren Namen nicht etwas Gutes tun möchte Speichern. Dafür gibt es natürlich verschiedene Wege. 
PETA bietet einige coole Dinge an. 
Bei Respektier-Leben kann man Rettungspakete für Tiere in Not kaufen. 
Bei USELESS gibt es superschöne Solishirts. 
Einige Tierschutzseiten bieten für größere Spenden Namenspatenschaften an. 
Schaut Euch einfach mal und überlegt, ob so ein Geschenk nicht mehr wert ist, als ein H&M Gutschein. 

Was verschenkt ihr am liebsten? 
Und welche Art von Geschenken gehen nach Eurer Meinung gar nicht? 

Kommentare:

  1. Fotobücher und Fotokalender verschenke ich auch. Und Zeit. Es gibt nichts, was nachhaltiger und wertvoller ist. Babysitterzeit, Besuchszeit, Gesprächszeit, auch Chatzeit und Zuhörzeit wird immer gern genommen. Aber hey, ich habe kleine Enkel - und ich gebe zu: Ohne Süßkram und Spielzeug geht da nix. Radladerchen für die Dreijährige, eine Kuschelpuppe für den Halbjährigen, Lego und Holzbauklötzchen, Knisterbücher und Kinderbibel,dazu Schneeanzüge und Stiefelchen und Vorschulspielchen. Ich bin halt eine Oma.

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    1. Es ist auch völlig okay so! Ich finde bei Kindern ist die Frage nach Nachhaltigkeit bei Geschenken tatsächlich sehr schwer. Sie sind ja nun einmal in der Entwicklung und können mit praktischen Dingen nicht viel anfangen :D
      Lego und Co. finde ich daher tatsächlich noch am Besten. Damit spielen sie vielleicht länger und können es selbst ihren Kindern wieder vermachen.

      Danke für dein Kommentar!

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