Mittwoch, 4. Juli 2018

Justine privat - Summertime Sadness


Ja, schon wieder ein Post über mich und mein Leben und die Veränderungen, die ich anstrebe. Ich sitze alleine am Hafen in der Abendsonne und schaue den Möwen dabei zu, wie sie über das Wasser fliegen. In der letzten Zeit hatte ich eindeutig zu wenig Zeit zum Alleinsein.
Das fehlt mir etwas, auch wenn sich mein schlechtes Gewissen jetzt schon meldet. Ich müsste eigentlich noch das machen, noch dort hin und mich noch um dies und das kümmern. Es gibt so viele Dinge, um die man sich Sorgen macht, dass man schnell vergisst, sich um sich selbst zu kümmern. Einer der Gründe für meine große Aufbruchstimmung, war genau dieser Punkt: Ich will mich selbst mehr in den Fokus stellen.
Irgendwie kommt nun aber genau das zu kurz – denn dazu gibt es noch zu viele andere Dinge, die als erstes anstehen. Veränderungen kosten eben Kraft. Und Zeit. Viel Zeit.
Und natürlich Geld.
Dabei bin ich alles andere als geduldig – ich will alles immer gleich und sofort. Vor allem wenn ich selbst es bin, die es sich ermöglichen will.  ICH muss es doch hin bekommen MIR diese Dinge zu ermöglichen und DAS JETZT. So läuft das aber leider nicht.
Es ist viel eher so, dass ich einen Schritt vor mache, mich freue und noch weiter will – und dann wieder einen Schritt zurück machen muss. Ich überarbeite mich. Das ist mir bewusst. Aber immer, wenn ich mir einen Moment wie diesen gönne, glaube ich meine Zeit zu verschwenden. 
In den letzten Wochen ist schon so einiges passiert, aber längst nicht genug, damit ich meinen eigenen Ansprüchen genüge. Im Gegenteil – jeden Tag denke ich mir, ich müsste es doch NOCH besser hinbekommen. Ich übe so viel Druck auf mich selbst aus, dass mir gar nicht klar ist, dass ich es ohne diesen Druck wahrscheinlich viel besser schaffen würde. Meinem Idealbild von mir selbst zu entsprechen, ist scheinbar einfach nicht möglich, denn ich finde jeden Tag etwas, das mich stört, das ich besser kann oder können sollte. Oder einfach noch gar nicht angefangen habe.
Ich sehe andere Menschen um mich herum und frage mich immer wieder, wie sie es schaffen einfach zu leben. Ohne diese quälenden Gedanken, den selbstauferlegten Druck und die scheinbare Hilflosigkeit gegen die Dinge im Leben, die einfach passieren. Natürlich kann man nie in einen Menschen hinein sehen. Aber immer wieder erlebe ich es, dass sich Blicke in der Bahn begegnen die von Trauer, Angst und Scham geprägt sind …

Wann ist endlich dieser Moment gekommen, an dem ich das Gefühl habe, all das kämpfen hat sich gelohnt?

Sonntag, 1. Juli 2018

Buch des Monats - Living Dolls: Warum junge Frauen heute lieber schön als schlau sein wollen



Kurz Info: 

Name: Living Dolls 
Autor/in:von Natasha Walter und Gabriele Herbst
Verlag:  FISCHER Taschenbuch
Preis: 11,00 Euro (Taschenbuch)      

  • ISBN-13: 978-3596189960
Inhalt: 

Wenn sich eine 18-Jährige statt einer Weltreise eine Brustvergrößerung wünscht, scheint etwas falsch gelaufen zu sein mit der Emanzipation. Die britische Publizistin Natasha Walter hat viele junge Frauen nach ihrem Selbstverständnis befragt. Die Antworten sind erschreckend. Zwar glauben die meisten Frauen, sie hätten ihr Leben und ihre Sexualität selbstbestimmt im Griff, in Wirklichkeit aber reduzieren sie sich selbst immer mehr auf ihr Äußeres und sehen allein ihre Attraktivität als Schlüssel zum persönlichen Erfolg. Auf dieses Lolita-Schema werden die Mädchen schon in frühen Jahren festgelegt. Es gibt fast nur noch rosa Spielzeug für kleine Mädchen, süße »Prinzessinnen« tragen Miniröcke, hochhackige Schuhe und Lippenstift. Junge intelligente Frauen aus allen gesellschaftlichen Schichten lassen sich in Casting Shows öffentlich demütigen. Natasha Walters kritische Bestandsaufnahme schockiert, rüttelt wach und macht eine Auseinandersetzung mit diesem wieder erstarkenden aggressiven Sexismus unabdingbar.

Meine Meinung:

Die Diskussion um unsere sexualisierte Welt ist nichts neues. Auch die immer wieder aufgeworfene Frage, warum weibliche Vorbilder immer sexy sein müssen, kennen wir bereits. Trotzdem kann man diese Frage nicht oft genug stellen, denn die Probleme sind noch immer da. 
Mehr noch, sie wachsen. 
Jungen Frauen und Mädchen wird beigebracht, dass ihre Stimme nur gehört wird wenn sie schön sind. Ihre weibliche Macht können sie nur nutzen, wenn sie über den sexuellen Kontext gehen. Ansonsten gehen sie in der breiten Masse unter. Die Folge dieser Erziehung zum sexy sein, ist dass wir übersexuell als normal empfinden. 
Natürlich, die sexuelle Befreiung der Frauen war ein großer Schritt für den Feminismus. Wir DÜRFEN uns zeigen wie wir wollen, ob im Rollkragenpulli oder komplett nackt. Wenn wir auf einem Jennifer Rostock Konzert sind, können wir uns stolz gegenseitig die Brüste zeigen und den Song #SilikongegenSexismus mitgröllen. Vor einigen Jahren wäre das noch undenkbar gewesen - und dafür bin ich dankbar. 
Trotzdem hat dieses Buch mich ziemlich zum nachdenken angeregt. Denn es stimmt schon: Ohne Sex verkauft sich nichts mehr, auch nicht Feminismus. 

Sparfuchsprojekt 6# Monat


Ich würde Euch jetzt gerne eine unglaublich tolle neue Idee präsentieren, aber wenn ich ehrlich bin hatte ich in diesem Monat nicht wirklich Zeit mir über irgendetwas Gedanken zu machen. Die meiste Zeit habe ich damit verbracht zu arbeiten. Nun könnte man meinen, dass mich das zumindest in Sachen Sparkurs weiter gebracht hätte ... 
Hat es aber nicht. 
Das meiste Geld was rein kam, wurde gleich wieder ausgegeben. Dafür kann ich aber sagen, dass ich endlich ein neues Auto habe. Eine unglaubliche Erleichterung, denn es ist wirklich nervig mit dem Nachtbus und dem Rad zum Nebenjob zu kommen. Ich lag also auch in diesem Monat bei Plus/Minus 0. Ärgerlich, aber gut. 

Dafür steht im nächsten Monat erstmal nichts an. Hoffen wir, dass es so bleibt denn langsam aber sicher drückt die Zeit. Die Bewerbungen für die Unis sind alle raus. Drückt mir also die Daumen, dass eine oder zwei davon klappen. Ich glaube nicht, dass ich es noch ein Jahr länger aushalte zu warten...


20 Euro Gehalt
50 Euro Nebenjob 
-600 Euro Auto

Im nächsten Monat werde ich versuchen, mal meine "Ich bin gerade pleite" Rezepte zusammen zustellen. Natürlich dürft Ihr wie immer Eure Spartipps und Ideen für Nebeneinkünfte in die Kommentare schreiben!
Ich bin jetzt wie üblich arbeiten ;)

Dienstag, 19. Juni 2018

10 Tipps für Problemhaut und Akne



Eigentlich ist dieser Post längst überfällig.
Immerhin spreche ich bei fast jedem Kosmetiktest darüber, dass meine Haut mein größtes Sorgenkind ist. Ich hatte schon im Teeny Alter starke Probleme mit Akne. Mit Ende Zwanzig ist es leider immer noch nicht wesentlich besser, aber inzwischen habe ich mir einige Tipps angeeignet die zumindest ein bisschen helfen. Natürlich werden viele von Euch, dass meiste schon kennen.
Trotzdem sind es oftmals die kleinen Dinge in der Routine, die wir übersehen. Aber jetzt genug geschwafelt. Los gehts mit den Tipps.

1. Wechsel deine Bettwäsche so oft es geht

Ein absoluter Basic Tipp.
Gerade wenn du wie ich eine Hundedame hast, die auch gerne mal im Bett liegt. Einmal die Woche ist Bettwäsche wechseln einfach Pflicht. Bei meinem Kissen wechsle ich den Bezug sogar noch öfter. Denn natürlich liegt man mit seiner Haut direkt darauf.
Ist das Kissen dreckig(er) reibt man sich den ganzen Schmadder schön in die Poren. Da sind Pickel vorprogrammiert. Das gleiche gilt natürlich auch für das Handtuch. Ich wechsle es alle zwei Tage. Wenn ich mal etwas mehr Make-up aufgelegt habe und die Reste davon (logischerweise) im Handtuch landen, auch öfter.

2. Vermeide Milchprodukte und Zuckerbomben

Ja, ja. Das leidige Thema der gesunden Ernährung.
Es ist allerdings ein Fakt, dass Magen-Darm und Haut im innigen Kontakt stehen. Während den meisten klar ist, dass sie Zucker und Fett insgesamt meiden sollten, denken viele bei Milch anders. Allerdings fördert Milch jede Form der Entzündung und stresst gerade bei Erwachsenen oftmals den Darm. Ich persönlich kann nicht dazu raten, komplett auf Sojamilch umzusteigen. Denn auch Soja ist nicht gerade der beste Shit.
Ich persönlich rate zu Nussmilch oder Hafer - und natürlich immer im Hinterkopf haben: Die Dosis mach das Gift. Man muss nicht auf alles immer Verzichten, aber man sollte keine 10 Liter Kakao am Tag trinken und Schokoriegel futtern, und sich dann beschweren dass man im Gesicht aussieht wie ein Streuselkuchen.

3. Hast du Unverträglichkeiten?

Wenn wir schon beim Thema Ernährung sind: Oft ist uns nicht klar was, was wir vertragen und was nicht. Das liegt an verschiedenen Dingen. Zum einen ist unser natürlicher Ernährungsinstinkt in einer Welt voller Überfluss fast ausgeschaltet und zum anderen gibt es Lebensmittelgruppen (darunter Fleisch und Milchprodukte) die unser Hirn dazu anregen bestimmte Hormone auszuschütten, die wiederum den Appetit steigern. 
Das klingt jetzt unheimlich kompliziert, bedeutet allerdings nur, dass man sich nicht zwingen darauf verlassen kann, dass der Körper einem "sagt" war gerade gut ist und was nicht. Wenn man lange Probleme mit der Haut und/oder dem Darm hat sollte man sich auf jeden Fall beim Arzt des Vertrauens auf Unverträglichkeiten untersuchen lassen. Bei mir kam dabei eine Laktoseintolleranz heraus und eine leichte Unverträglichkeit gegen Gluten. Beides übrigens typisch für Menschen mit Problemhaut. 
Wenn man sehr starke Akne hat die sich einfach nicht in den Griff bekommen lässt, sollte man auch den Hautarzt aufsuchen. Allerdings bin ich selbst kein großer Fan von den Medikamentenkuren die gerne verschrieben werden. Trotzdem kann es hilfreich sein, sich auch dort einfach mal beraten zu lassen. 

4. Geh mal in die Sonne!

Ich höre schon wie einige Aufschreien: WAAAAS, aber Hautalterung! Und Hautkrebs!
Niemand sagt, dass man sich 30 Minuten in die pralle Sonne legen soll. Aber mal 10 Minuten ohne Make-up und Sonnenschutz draußen zu verbringen, kann durchaus helfen. Vitamin D ist immer noch am besten, wenn es selbst vom Körper produziert wird und nicht in Form von Tabletten. Außerdem sorgt die Sonne auf natürliche Weiße dafür, dass kleinere Pickelchen austrocknen. Seinen Kaffee auf dem Balkon zu trinken sollte als Zeit dafür ausreichen.

5. Wasch dich nicht zu viel.

Seife stört den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Viele merken davon gar nichts, andere bekommen davon eine sehr fettige oder sehr trockene Haut. Da helfen dann auch keine 20 Peelings, Hautmasken und Cremes. Eher im Gegenteil. Es ist nicht gerade einfach den richtigen Mittelweg für sich selbst zu finden, allerdings sollte einem klar sein, dass unser Körper eigentlich darauf ausgelegt ist, alles selbst zu regulieren.
Mit zu viel Pflege stören wir ihn dabei und machen vieles noch schlimmer.
Gerade wenn die Haut sehr schnell fettet, hilft es nichts sie öfter zu waschen - denn dann fettet sie nur noch mehr. 

Sonntag, 10. Juni 2018

Justine privat - "War das Leben schon immer so?"


Die Sonne kitzelt in meiner Nase. Ich schließe die Augen und lausche den sanften Klang der Wellen, während Cosma wie ein kleiner Otter ihrem Spielzeug hinterher schwimmt. Ich liebe das Meer. Allein den Anblick sorgt dafür, dass mein Stresslevel sinkt. 
Es ist mitten in der Woche, bereits nach 20 Uhr. Die meisten Touristen haben sich bereits verzogen. Ich setze mich wieder auf mein Handtuch und sehe meine Freundin an. Unsere Themen sind wie immer etwas schwerfällig. Zwei Frauen, die versuchen ihre Träume zu verfolgen und dabei immer wieder an den Rand der Verzweiflung zu geraten. 
"War das Leben schon immer so?", fragt sie mit dem Blick auf meine Hundedame die im Sand buddelt. 
"Wie genau?"
"So ungewiss und irgendwie ..."
"Gemein?"
Sie lacht. 
"Sozusagen. Diese ständige Abhängigkeit von Menschen und Institutionen - nur damit man ein Ziel nach dem anderen abarbeiten kann."
"Der ganz normale Wahnsinn des Lebens."
"Bei anderen sieht es so verdammt leicht aus. Alles was sie anfassen funktioniert einfach."
"Bei der Hälfte von denen sieht es nur so aus. Und die andere Hälfte hat eben Glück."
"Ich will auch Glück haben."
"Wollen wir das nicht alle?"
Wir schweigen einen Moment und werfe das Hundespielzeug wieder ins Wasser, damit ich Cosmas beleidigten Blick nicht länger ertragen muss. Die Sonne ist schon kurz vor dem Untergang. Die Wellen wirken wie flüssiges Gold. Ganz so als würde das Meer uns versprechen, dass die Zukunft rosiger aussieht. 
"Ich hab es so satt", murmle ich mehr zu mir selbst, als zu meiner Freundin. 
"Was genau?"
"Dieses hoffen und bangen. Diese ständigen Gedanken. Nach der Schule, nach dem Abi. Wenn ich erst einen neuen Job habe, oder den Studienplatz oder die Wohnung. Ich habe das Gefühl, dass Glück verschiebt sich immer zu nach hinten und irgendwann habe ich es verpasst."


Sie überlegt kurz und nickt dann langsam, während sie nach einer Zigarette greift. 
"Und alles was man dann an Ratschlägen bekommt sind Floskeln. Dann muss du eben JETZT glücklich sein. Für seine Träume muss man kämpfen ... Bla, bla, bla ..."
"Oder einem wird geraten noch mal in die Vergangenheit zu reisen: Tja, hättest du mal früher dran gedacht. Dann hättest du eben früher damit anfangen müssen. Warum hast du dir kein Geld zurückgelegt?"
Sie kichert. "Genau, hättest Du mal weniger gearbeitet, dann wäre das Leben nicht einfach an dir vorbei gezogen."
"Es nervt. Ich will mein verdammtes Ja für meinen Studienplatz. Ich habe es mir verdient. Aber weißt du was mir Angst macht?"
"Was?"
"Danach geht es weiter. Wo wurde ich angenommen? Finde ich eine Wohnung? Reicht mein Geld? Es geht einfach immer weiter und mit jedem Erfolg wächst auch der Druck."
Cosma trottet mit ihrem Spielzeug zu uns und legt sich tropfend in den Sand. Ihr großen Augen scheinen genau zu verstehen, wie wir uns fühlen. Ich tätschle das nasse Fell und lächle vor mich hin. "Wann ist das Leben nur so geworden?", fragt meine Freundin wieder und wir blicken auf die goldenen Wellen. 

Dienstag, 5. Juni 2018

Buch des Monats: Chusita Fashion Fever - Sex





Kurz Info: 

Name: Sex
Verlag:  cbj Verlag
Preis: 15,00 Euro (Taschenbuch)      

  • ISBN-13: 978-3570165171
Inhalt: 

Endlich ein cooles Buch über Sex für alle ab 14 Jahren!

Was passiert beim ersten Mal? Wie bekommt man einen Orgasmus? Können Mädchen ejakulieren? Woher weiß ich, ob ich schwul bin? Was ist ein Cunnilingus? Und eine 69? Was, wenn das Kondom reißt?

Diese und viele andere Fragen beantwortet die spanische YouTuberin Chusita jungen Leser*innen in ihrem Buch, das kein Blatt vor den Mund nimmt. Doch vor allem geht es darum, den eigenen Körper kennenzulernen und zu erfahren, was Lust macht. Mit Illustrationen im Comicstil vermittelt dieses Buch vorurteilsfrei und auf Augenhöhe, wie man Spaß an Sex haben kann, und behandelt die Fragen, wann, wie und mit wem.

Modernes Magazinlayout mit Comics und Neonorange als Sonderfarbe! Ab 14 Jahren.





Meine Meinung:

Wie? Gar kein Buch über Feminismus?
Doch irgendwie schon. Denn wenn wir ehrlich sind, beginnt die Misere mit der Ungleichheit der Geschlechter und dem Sexismus viel früher. Die Teenager Jahre sind die prägendste Zeit des Lebens und ich bin mir (fast) sicher, mit mehr Büchern wie diesem fällt es den Jungs, Mädels und allen die sich noch nicht entschieden haben, viel leichter ...

Das Buch ist in insgesamt 7 große Bereiche aufgeteilt, die Teenys lernen also Step by Step, was gerade in ihnen vorgeht - und warum das völlig okay ist. Von der Tatsache einmal abgesehen, dass hier die wichtigsten Themen wie Orgasmus, Verhütung und Orientierung in der sexuellen Welt angesprochen werden, vermittelt die Bloggerin Chusita mit viel Liebe, dass wir alle gleich sind. Egal, welches Geschlecht, weile Orientierung oder welche Form. Alles ist okay, solange wir uns selbst mögen. Und eben auch den Sex!
Warten oder gleichmachen?
Erst kuscheln?
Macht Übung den Meister?
Fragen, die einem im Erwachsenen Alter manchmal auch noch begegnen. Mit viel Witz versucht Chusita darauf Antworten zu geben und bleibt bei dem, was sie gut kann: 
Echt bleiben. 
Frei von der Leber weg berichtet sie über ihre eigenen Erfahrungen - und was man wissen sollte, bevor man sich in den Dschungel der Sexualität stürzt. 
Neben dem Inhalt sind die Comics nicht nur schön anzuschauen, sondern vermitteln noch einmal auf eine ganz andere Art, worauf es in der Sexualität ankommt: 
Alles ist erlaubt, solange es allen Spaß macht. 

Definitiv ein kleines Highlight in diesem Monat für mich. 


Mal schauen, ob ich es bei meinem sozialen Praktikum am lebenden Objekt Teenie testen kann. 

Montag, 4. Juni 2018

Justine privat - Spring nicht


Es gibt Tage, da scheint die Sonne in einem fröhlichen Grau. Die Blumen scheinen alle verwelkt zu sein und die Schmetterlinge haben offenbar ihre Farben verloren. Obwohl man die Augen erst seit wenigen Stunden auf hat, kommt einen der Tag doch bereits verloren vor.
Heute ist so ein Tag.
Mir fehlt die Motivation, der Antrieb, der Funken, der das Leben zu etwas Schönem macht. Wie ein nasser Sack mit schmutziger Wäsche, sitze ich in der Bahn, während die geisterhaften Gestalten meiner Mitmenschen sich an mir vorbei schleichen. Ich kann nicht einmal benennen, welches Gefühl sich gerade in meiner Brust breit macht.
Diese Dauerschleife aus Hinfallen, Aufstehen, Hinfallen hat mich derartig abgestumpft, dass ich an Tagen wie diesen einfach gar nichts fühle. Das Leben schmeckt nach fadem Müsli ohne Früchte oder Schokolade. Ich steige aus der Bahn und atme die Luft tief ein, doch auch das vermag in mir keine Gefühlsregung auslösen.

Freitag, 1. Juni 2018

Sparfuchsprojekt 5# Monat - Mit Apps Geld verdienen? Und die Steuererklärung machen?


Was für ein Monat. Im Mai ging es wirklich drunter und drüber - ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll. Vielleicht beim wohl wichtigsten Punkt, der die meisten von Euch weiterbringen könnte: Macht eine Steuererklärung!

Die Angst vor den Steuern

Ich verstehe wirklich nicht, warum so viele denken es wäre eine Strafe die Steuern zu machen. Tatsächlich kann jeder, der sich die Zeit nimmt sich ein bisschen einzulesen, zumindest die vereinfachte Steuererklärung abgeben. Das kostet natürlich etwas Zeit, ist aber im Prinzip ganz einfach: 
Formular ausdrucken, ausfüllen und Gehaltsnachweise anhängen. 
Wer wirklich keinen Plan hat und nicht weiß was er absetzten kann, sollte zumindest das tun. Denn gerade bei gering Verdienern gibt es durch aus etwas zurück. 
Mir sind fast die Augen aus dem Kopf gefallen, als ich meine Abrechnung gesehen habe. Ich kann Euch also WIRKLICH nur raten es einfach zu versuchen. 
Entgegen der Gerüchte, muss man nicht jedes Jahr eine Erklärung abgeben, sobald man eine gemacht hat. Ich habe mir trotzdem vorgenommen, es nun jedes Jahr zu machen. Gerade bei Umzügen und großen Anschaffungen kann sich das richtig lohnen. Ich freue mich jeden Falls über den Bonus und werde so mein neues Auto finanzieren. Woooop, wooooop!

Mit Apps Geld verdienen?

Ein anderer Punkt den ich in den letzten 2-3 Monaten getestet habe, sind Apps. Natürlich kennen wir alle die Versprechungen mit einer einfachen App richtig Kohle zu machen. Ich habe drei Apps die mir halbwegs seriös erschienen getestet. 
Natürlich sollte jedem klar sein, dass er hier seine Daten verkauft. Noch dazu zu einem ziemlichen Schleuderpreis. Allerdings empfinde ich es, als nicht sonderlich schlimm. Immerhin verschenke ich meine Daten im Netz ja auch für lau ...

APPINIO

Mittwoch, 30. Mai 2018

Meckermittwoch - Ne, warte mal! Doch nicht meckern ..



Eigentlich dient dieses Format ja dazu, dass ich mich so richtig schön auskotzen kann. Tatsächlich muss ich das aktuell aber gar nicht. Ein kleines Wunder. 
Die vergangene Woche war zwar trotzdem unfassbar stressig, aber eben (fast) ausschließlich im positiven Kontext. Also ziehe ich den #FreuFreitag einfach vor und erzähle Euch, was mir alles tolles passiert ist. 
Zum einen bin ich UNFASSBAR froh, dass ich eine Steuererklärung gemacht habe. Denn entgegen meiner Erwartungen gab es tatsächlich jetzt schon eine Rückzahlung und diese rettet mir ein kleines bisschen den Popo. Denn da kommen wir gleich zum nächsten Punkt: Ich habe ein neues Auto. 
Es steht zwar noch in Bayern bei meiner Familie, aber es ist meins. Ich muss es nur noch abholen. Trotzdem schmerzt es natürlich meinen kleinen Schrotti abgeben zu müssen. Wir hatten so viele schöne Momente danke meinem kleinen Flitzer. Ich bin sicher, wenn er erst verkauft ist werde ich einige Tränchen verdrücken müssen ...
ENDLICH hat auch mein Nebenjob geklappt und ich kann mich wieder auf das #Sparfuchsprojekt stürzen. Natürlich fördert der Nebenjob den Stress, aber bisher ist der Eindruck wirklich gut und die Menschen um mich herum sehr nett. Das erleichtert es einem natürlich sehr. 
Am Wochenende hatte ich das erste Mal seit fast zwei Jahren ein Shooting. 
Ich habe mich zwar angestellt wie der letzte Menschen, aber die Ergebnisse gefallen mir bisher ziemlich gut. Die Infos folgen natürlich noch und ich werde Euch auch den Fotografen näher vorstellen. 
Einer der wichtigsten Punkte für mein Hochgefühl betrifft die Hundedame. Cosma geht es aktuell wirklich gut, auch wenn die Hitzewelle ihr zu schaffen macht. Man merkt, dass sie ihr Leben als Hundeoma genießt. Wir versuchen abends immer mit ihr schwimmen zu fahren, damit sie ausgelassen toben kann. Das Meer tut uns allen gut. 
Eine rundum produktive Woche also. 
Ich konnte endlich einige Dinge von meinen To-Do-Listen streichen und das sorgt für einen gewaltigen Motivationsschub. Der ist auch bitter nötig, denn mir ist klar, dass die nächsten Wochen nicht einfach werden. Job, Nebenjob, Praktikum und Blog zu meistern ist eben eine Herausforderung. Nun beginnen auch die Einschreibe Fristen an den Unis und auch das stresst. Meine Angst ist NATÜRLICH, dass ich noch ein Jahr warten muss. Ich versuche aber positiv zu bleiben. 
Drückt mir die Daumen, dass meine Glückssträhne noch etwas anhält, denn ich habe sie bitter nötig. Manchmal fügen sich die Dinge einfach und an anderen Tagen ist es ein echter Kampf nicht die Motivation zu verlieren. 
Kennt Ihr diese Gefühle?
Was sind Eure Motivationstipps in schweren Zeiten?

Mittwoch, 23. Mai 2018

Meckermittwoch - Die "Nicht das noch" Woche


Es gibt so Tage, da möchte einem nichts gelingen. 
Typisch für mich, hatte ich nicht nur einen davon, sondern gleich eine ganze Woche. Wer mir auf FB oder Instagram folgt, weiß das bereits. Doch die Woche hat mich noch weiter beschäftigt und ich finde es immer gut, Dinge einfach nieder zu schreiben... 
Alles fing mit dem Montag und meinem Termin beim TÜV an. Eigentlich war alles ok, immerhin habe ich die letzten Wochen recht eisern gespart und war darauf vorbereitet, dass zumindest eine Kleinigkeit gemacht werden muss. Ich hatte vorab mit der Werkstadt abgesprochen, dass alles bis 300 Euro gemacht werden kann. Dann kam der Anruf, dass mein kleiner Flitzer es nicht schaffen würde. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass mir das durchaus den Tag vermiest hat. 
Am Dienstag folgte dann die detailgetreue Kosten Aufzählung. Mal eben 900 Euro. Ätzend. Wirklich richtig ätzend, denn ich bin für meine Hundedame und meinen Nebenjob auf ein Auto angewiesen. Zum Glück durfte ich das Auto aber noch fahren, denn die Schäden müssen zwar gemacht werden, sind aber aktuell noch nicht völlig gefährlich. 
Damit war der Tag jedoch noch nicht vorbei - denn als ich mit dem Hund um die Ecke bog, traf ich auf einen meiner besten Freunde. Frisch getrennt. Herzschmerz macht niemanden Spaß. Das konnte dem Tag, quasi noch die Krone aufsetzten.

Sonntag, 20. Mai 2018

Produkttest - Levia Vegane Naturkosmetik

Werbung: Alle gezeigten Produkte wurden mir von Levia Vegane Naturkosmetik zur Verfügung gestellt. 
Link zum Shop: https://www.levia-naturkosmetik.de/

Ich will mich schon lange von den dutzenden Shampoo Flaschen, Duschgelen und Deoflaschen trennen. Nachdem ich mit den Deocremes bereits gute Erfahrungen gemacht habe, durfte ich mich nun mit Seife beschäftigen. 
Zu diesem Zwecke habe ich einige Firmen angeschrieben und so entstand diese Kooperation mit Levia. Nur damit alles deutlich ist: Ich habe die Salzseife zur Verfügung gestellt bekommen. Es ist kein Geld oder etwas anderes geflossen. Meine Meinung wurde nicht gekauft.

Preis: 3,95 Euro
Link zum Produkt: https://www.levia-naturkosmetik.de/produkt/luffa-peeling-und-massageschwamm-fuer-die-haut/

Nachdem wir das geklärt haben, kommen wir zum eigentlichen Inhalt dieses Post. 

Als das kleine aber feine Paket bei mir ankam war ich bereits positiv überrascht. Kein Plastik. Nirgendwo. Damit war Levia Naturkosmetik die erste Firma die genau das geschafft hat. Ebenfalls eine sehr süße Überraschung: "Bittet die Bienen zu Tisch!". In den unscheinbaren kleinen Päckchen befindet sich eine Blütenwunder-Mischung die auf die treuen Bienchen abgestimmt ist. So sind z.B. Margeriten, Schafgarbe, Klee, Kornblumen, Klatschmohn und Thymian in der Mischung enthalten. Man kann sie einfach auf dem Balkon oder im Garten pflanzen und tut so gleich etwas gutes! Das finde ich natürlich toll, denn Bienen brauchen unsere Hilfe - und wir sie eben auch. 
Die Seife an sich wirkte auf mich erst einmal etwas unspektakulär. Aber der Geruch war sehr angenehm und freute mich bereits darauf sie zu testen. 

Levia vegane Naturkosmetik

Levia produziert ausschließlich vegan. Außerdem werden alle Produkte fair gehandelt. Damit unterscheidet sich Levia sehr von anderen Marken aus diesem Bereich. Meist wird zwar damit geworben, dass alles Bio ist, fair sind allerdings die wenigsten Kosmetik Hersteller. Auch Nachhaltigkeit ist einer der Eckpfosten des Unternehmens - und ehrlich gesagt sind sie bisher die einzigen, die tatsächlich halten können was sie versprechen. 

Preis: 7,60 Euro
Link zum Produkt: https://www.levia-naturkosmetik.de/produkt/salzseife-mit-mint-und-zedernholzduft/

Die Seife

Justine privat - Summertime Sadness

Ja, schon wieder ein Post über mich und mein Leben und die Veränderungen, die ich anstrebe. Ich sitze alleine am Hafen in der Abendsonne...